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Förderung der biologischen Vielfalt in urbanen Gärten
Urban gardening ist aktuell DAS Thema. ProSpecieRara versucht mit diesem Projekt nicht bloss das Gärtneren in der Stadt zu fördern, sondern dabei auch gezielt alte, ursprüngliche Sorten, die drohen in Vergessenheit zu geraten, einzusetzen.

Zielsetzung

Das Projekt „Biologische Vielfalt in den urbanen Gärten“ will Gärtnerinnen und Gärtner in der Region Freiburg an die Themen Kulturpflanzenvielfalt, traditionelle Sorten und Biodiversität heranführen sowie ihnen den Zugang zu Saatgut und Jungpflanzen seltener und gefährdeter Sorten ermöglichen. Ein weiteres wichtiges Ziel ist das Bewusstsein für den Wert der Kulturpflanzenvielfalt in der Bevölkerung zu wecken.

Thema

Das urbane Gärtnern geschieht heute oft noch ohne konsequente Berücksichtigung von Naturschutzaspekten – dabei bietet die Stadt vielfältige kleine Nischen für die Biodiversität. Urbane Gärten sind auch eine mögliche Plattform zum Tausch von Jungpflanzen und Samen sowie darüber hinaus soziale Anlaufpunkte. In der urbanen Gartenbewegung sollen das Wissen und die Fertigkeiten im Umgang mit dem Saatgut wieder aufleben und erhalten bleiben.

Arbeitsinhalte

Durchführung von Veranstaltungen und Vorträgen zu dem Thema urbane Gärten und Vielfalt der Kulturpflanzen sowie Organisation von Tomatentauschbörse; Führungen im Samengarten von Eichstetten; Seminare zum Samenbau; Bereitstellung von Saatgut und Jungpflanzen.

Zielgruppen

Urbane-Gärten-Initiativen, Schrebergärten in Freiburg, interessierte Hobby-Gärtner aus der Stadt

Methodik

Durch das Angebot von Veranstaltungen und Seminaren soll das Thema „Erhalt der biologischen Vielfalt“ und zudem handwerkliches Können zur Saatgutgewinnung vermittelt werden. Außerdem werden Saatgut und Jungpflanzen bereitgestellt, um sie in den städtischen Gärten anzupflanzen.

 

Gärtnern in der Stadt das heißt: Lebensmittel mitten in der Stadt anzubauen, sie mit anderen zu teilen, zu tauschen oder gemeinsam zu verzehren und damit die Stadt als Ort zur Schaffung von Lebensqualität zu entdecken. Beim urbanen Gärtnern entstehen Begegnung, Gemeinschaft und Engagement für den Stadtteil.

Urbanes Gärtnern gewinnt aufgrund des urbanen Bevölkerungswachstums auch für die Armutsbekämpfung an Bedeutung - vor allem in Städten in Afrika und Südamerika.

Was ist urbanes Gärtnern?

                          

Erhalt der biologischen Vielfalt durch Anbau und Nutzung in urbanen Gärten Zu der biologischen Vielfalt gehören unsere heimischen Kulturpflanzensorten und somit auch das Wissen um diese Pflanzen und deren Saatgutgewinnung. Durch die Rekultivierung älterer regionaler Sorten kann die Vielfalt der Kulturpflanzen erhalten werden. Hierzu möchten wir im Rahmen des Projektes Initiativen zum urbanen Gärtnern in Freiburg sowie an dem Thema interessierte Personen ermutigen, sich daran zu beteiligen.

 
Urbane Gärten und Biodiversität


Jeder kann mitmachen

Im Verlauf des Projektes „Förderung der biologischen Vielfalt in urbanen Gärten“ finden Veranstaltungen zu den Themen urbane Gärten und Vielfalt der Kulturpflanzen statt: es werden Vorträge gehalten, Führungen durch den Samengarten in Eichstetten sowie Seminare zum Samenbau angeboten und am 9. August 2014 wird eine Tomatentauschbörse in Freiburg durchgeführt. Der Frage nach der Biodiversität ist eine Frage, die uns alle betrifft. Jeder kann durch die Wahl der Pflanzen und die Gestaltung des eigenen oder gemeinsamen Gartens zur Biodiversität beitragen. Und dass macht auch noch Spaß!

Wir möchten Sie ermuntern, sich an unserem Vorhaben zu beteiligen und mit uns neue Wege für den erfolgreichen Anbau traditioneller Sorten zu finden.

Ansprechpartner

Dr. Jörgen Beckmann Telefon: (07641) 9671693 joergen.beckmann@prospecierara.de
Peter Volz Telefon: (0761) 610 29 00 peter.volz@agronauten.net


Das Projekt wird gefördert durch die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg aus Mitteln der Glückspirale.